Bolzplatztor
Bevor Fußballgrößen groß und bekannt sind, spielen nahezu alle auf der Straße, im Hinterhof, auf kleinen Bolzplätzen in einem Provinznest. Diese Bolzplätze sind offen für die Allgemeinnutzung durch alle Kinder und Jugendlichen, die zumeist bis zu einer Altersgrenze von diesen Kinder und Jugendlichen innerhalb zeitlicher Vorgaben benutzt werden dürfen. Die meisten Bolzplätze verfügen über einen Bodenbelag, der entweder aus Sand und Granulat besteht, oder aber aus Teer, Tartan oder auch aus Stein.
Am Umfeld angepasste Bolzplatztore
Auf diesen einfach angelegten Bolzplätzen werden auch Bolzplatztore benutzt. Diese verfügen, entsprechend der Situation, in welcher sie eingesetzt werden, über eine konstruktionstechnische Beschaffenheit, die sehr robust ist, zum Teil sogar vandalismussicher angelegt ist. Das bedeutet, die finanzierenden und entscheidenden Stellen gehen davon aus, dass solche Bolzplätze zum Teil auch dem radikalen und brutalen Vandalismus ausgesetzt sein könnten. Entsprechend sicher muss die Konstruktion bei einem solchen Bolzplatztor sein, wenn Kinder auf öffentlichen Freiplätzen, auf Spielplätzen und –anlagen in Wohngebieten bzw. auf den Anlagen von Kindergärten und Schulen ihrem sportlichem Ehrgeiz und ihrem Bewegungsdran nachgehen.
Die Beschaffenheit der Tore
Bolzplatztore bestehen aus einer Aluminiumkonstruktion, die komplett verschweißt ist und über ein dickwandiges Profil verfügt. Der umlaufende Rahmen beträgt 80 x 80 mm bzw. die Hinterkronstruktion besteht aus einem Rundrohr, welches über eine 35 x 3 mm Dicke verfügt. Diese Maße gewähren dem Tor auf dem Bolzplatz die größtmögliche Stabilität. Nach oben hin ist das Bolzplatztor mit Verstrebungen geschlossen, die durchgehend sind. Um die Stabilität zu erhöhen, sind die Tore am Bodenholm mit sechs verschiedenen Bodenplatten verschweißt. Selbstverständlich gehören die Bodenbefestigungen mit zum Lieferumfang.
Die Größe der Tore
Die verschiedenen Größen der Bolzplatztore können je nach Ausführung variieren, allerdings beträgt das typische Maß für ein solches Tor: 300 x 200 cm. Die Tortiefe selber beträgt 100 cm.
Besondere Beschaffenheit der Netze
Bolzplatztore verfügen oftmals über ein vandalismushemmendes Netz, das bedeutet, dass die Beschaffenheit des Netzes auch rüde Attacken und bloßen Vandalismus aushalten muss und diesen entsprechend hemmen. Dazu werden spezielle Taue verwendet, wie zum Beispiel das Herkules-Tauwerk mit einem Durchmesser von 5 mm, welches über eine Stahleinlage verfügt. Geliefert werden diese Spezialnetze mit dem gesamten notwendigen Zubehör und einem Spannseil-Montageset. Damit das Herkulesnetz eingehängt werden kann, müssen Ösen am Bodenrahmen und am Torrahmen per Schweißverfahren angebracht werden. Damit kann das Netz und das mitgelieferte Stangensystem befestigt werden. Dies geschieht dadurch, indem passgenaue Aluminiumstangen durch die Ösen geschoben werden. Dabei werden müssen sie mit einer speziellen Schraube, der sogenannten Madenschraube, fixiert werden. Dies dient der Sicherung des Herkulesnetzes. Einfachere Modelle an Bolzplatztornetzen können auch angebracht werden, allerdings muss der Torrahmen des Bolzplatztores mit einer eingefrästen Netzaufhängung ausgestattet sein. Hierbei wird das Netz sehr unkompliziert und einfach in die Aufhängung eingehängt. Bei diesem einfacheren Verfahren wird das Netz am Bodenrahmen mit einem Seil befestigt. Die Stabilität leidet auch bei dieser einfacheren Ausführung keineswegs und entspricht allen wichtigen Normen und Sicherheitsbestimmungen, die für diese Bolzplatztore als freizugänglichem Multisportgerät vorgeschrieben sind.
Norm- und vorgabengerechte Tore
Wichtig ist dabei, dass die Bolzplatztore den Normen und Vorgaben, sprich den deutschen und europäischen Industrienormen (DIN und DIN EN), entsprechen und diese tatsächlich auch erfüllen. Konkret geht es hier um die DIN EN 1176 und DIN EN 15312. Gleichzeitig müssen auch die Normen für freizugängliche Multisportgeräte in Gänze erfüllt werden.